Greg Plitt vor schwarzem Hintergrund neben einer großen russischen Aufschrift mit der Frage „Wofür lebst du?“

Greg Plitt und die Frage auf dem Titelbild: „Wofür lebst du?“

Diese Geschichte handelt von einer Person

16.5.2016 · 4 Min. Lesezeit

Erfolg scheint manchmal eine Frage von Talent, Möglichkeiten oder einfach des richtigen Augenblicks zu sein. Doch was bleibt, wenn die vertrauten Stützen eine nach der anderen verschwinden: Komfort, die Meinung anderer, das Vertrauen in sich selbst und schließlich sogar der Wunsch weiterzumachen? Diese kurze Geschichte führt einen Menschen durch mehrere Grenzen, von denen jede schwerer zu überschreiten ist als die vorherige. Irgendwann lautet die Frage nicht mehr, ob Erfolg möglich ist, sondern wie weit man tatsächlich bereit ist, für ihn zu gehen.

Kategorie
💪 Überwindung⛳️ Effektivität

Dies ist eine Geschichte über einen Menschen, der unbedingt in seinem Bereich erfolgreich werden wollte. Er ging zu einem bekannten Meister und fragte: „Wie kann ich so erfolgreich werden wie du?“ Darauf antwortete der Meister: „Ich verrate dir mein Geheimnis. Komm morgen um 4 Uhr morgens an den Strand.“ Der junge Mann war sehr überrascht und sagte: „Ich will nicht schwimmen, ich will, dass bei mir alles klappt.“ Der Meister antwortete: „Wenn du es wirklich willst, treffen wir uns morgen um 4 Uhr morgens“...............


Stufe 1.

Der Morgen kam, der Junge kommt im Anzug an den Strand, in der Erwartung, dass er jetzt das Geheimnis erfährt. Der Meister fragt: „Willst du immer noch erfolgreich werden?“

Er antwortete: „Sehr.“

– „Dann geh ins Wasser.“

– „Ins Wasser? Aber warum? Ich bin doch im Anzug!“ Er ging (80 % geben schon in dieser Etappe auf (ich bin ja im Anzug, sozialer Status)) – in seinem Innern die Stimme: Na gut, ich bin ins Wasser gegangen und das reicht..................................................

Stufe 2.

Er ging weiter, das Wasser schon bis zur Taille. Er stoppte und sagte: „Treffen wir uns morgen, ich komme in Badehose an den Strand und wir gehen durchs Wasser“ (Aufschieben auf morgen) in seinem Innern die Stimme: Na gut, genug, morgen kann man das so machen..............................

Er ging (80 % geben schon in dieser Etappe auf (ich bin ja im Anzug, sozialer Status)) – in seinem Innern die Stimme: Na gut, ich bin ins Wasser gegangen und das reicht..............................................................

Stufe 3.

Der Meister sagt: „Geh weiter ins Wasser.“ Das Wasser reichte bereits bis zur Brust. Der Junge sagt – „Genug, die Leute schauen uns schon an!“ (Verlassen der Komfortzone, die Blicke der anderen) in seinem Innern die Stimme: Was für ein Unsinn? Wozu brauche ich das?...............................................................................

Stufe 4.

Der Meister führt ihn weiter, sie sind schon weit vom Ufer entfernt, das Wasser bis zum Hals. Der Mann sagt zum Meister: „Du bist verrückt, und was jetzt? Warum zum Teufel hast du mich hierher gebracht?“ (Wut, Enttäuschung, verbunden mit dem Verlust des Glaubens an den Meister) in seinem Innern die Stimme: Das ist die Grenze!!!............................................................................

Stufe 5.

Der Meister packt den Jungen am Kopf und beginnt, ihn zu ertränken. Der Junge zappelt, kratzt. (PLÖTZLICH VERSCHWINDEN ALLE ZWEIFEL, ES TRITT VÖLLIGE GLEICHGÜLTIGKEIT GEGENÜBER ALLEM EIN, WAS IN DEN KLAMMERN DER ETAPPEN 1, 2, 3 UND 4 STAND. DIE MÜDIGKEIT VERSCHWINDET UND DU BLEIBST EINS ZU EINS MIT DER SCHWÄCHE (ANGST) – innen nur die Stimme „DU MUSST ÜBERLEBEN“!) Erst dann gelingt es ihm, sich zu befreien und Luft zu holen..................

........... Der Meister sagt ihm: Du wolltest wissen, wie es bei mir alles klappt? Also habe ich es dir gezeigt! Nur indem du für dich selbst, für dein Leben kämpfst, wirst du stärker. Jetzt kennst du mein Geheimnis...

– „Als du unter Wasser warst, was wolltest du am meisten?“

– „Leben.“

Und dann antwortete der Meister: „WENN DU ERFOLG SO SEHR WILLST, WIE DU LEBEN WOLLTEST, DANN WIRST DU ERFOLGREICH!“ Wenn dir die Luft fehlt, sind dir die anderen Probleme egal (dass du einen teuren Anzug trägst, dass Leute dich anschauen, dein sozialer Status usw.). Das Einzige, was dich beschäftigt hat, war zu überleben, einen kleinen Atemzug frischer Luft zu nehmen. Nichts anderes! Und wenn du den Punkt erreichst, an dem du Erfolg so sehr willst, wie du in jener Situation atmen wolltest, wirst du erfolgreich! Die meisten von euch sagen nur, dass sie erfolgreich werden wollen, aber das ist ein schwaches Verlangen. Ihr wollt es nicht so sehr, wie ihr fernsehen wollt, auf eine Party gehen usw. Ihr wollt Erfolg nicht so sehr, wie ihr schlafen wollt.

Und ich bin hier, um euch zu sagen, dass wenn ihr erfolgreich werden wollt, ihr kämpfen müsst. Alle Menschen sind gleich geschaffen, nur einige von ihnen kämpfen bis zum Ende!

Diese Geschichte habe ich einmal von Greg Plitt gehört. Ich erzähle sie so, wie sie mir in Erinnerung geblieben ist.

FAQ

Fragen zum Artikel

01Wie sehr muss man Erfolg wollen, um ihn wirklich zu erreichen?

Man muss Erfolg so sehr wollen, wie man in einem kritischen Moment leben und atmen will, und bereit sein, bis zum Ende dafür zu kämpfen.

02Was hindert einen Menschen daran, den Weg zum Erfolg bis zum Ende zu gehen?

Das Festhalten an Status und Komfort, die Gewohnheit, Dinge aufzuschieben, die Meinung anderer, Enttäuschung, Angst und der Wunsch, vor der eigenen Grenze aufzugeben, können ihn davon abhalten.

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